El triángulo del flamenco


Landschaften hören

Die ReiseHörFilme von Winter&Winter suchen nicht das Außergewöhnliche, sondern die Seele. Die Seele, oder das Sein einer Kulturlandschaft, die über Jahrhunderte gewachsen ist. In der Volksmusik erklingt diese Seele, schriftlos von Generation zu Generation weitergeben, eine Musik, die — wie Goethe sagt — anonym aus dem Volk entstanden ist. Ein kleines Team von Winter&Winter geht auf Reisen. Wir streifen umher und wandern in fremden Ländern, um charakteristische Klangfarben zu erleben, Melodien einzuatmen und Rhythmen zu spüren. Wir suchen keine Berühmtheiten, kein atemberaubendes Erlebnis, sondern wir wollen die ganz kleinen, wunderbaren Sensationen auflesen. Wir öffnen unsere Ohren, um hineinzuhören, um ein klein wenig die Seele der fremden Kultur berühren zu können. Noch wehen Volksmusiken übers Land, noch kann man Landschaften hören. Je mehr die Welt durch schnelle Verbindungen und Internet einschrumpft, um so geschwinder kann es geschehen, dass Eigenarten verblassen. Schon heute stockt die schriftlose Übergabe von der alten zur jungen Generation. Alles ist im Wandel. Wir erobern Neues und verlieren Altes. Die ReiseHörFilme von Winter&Winter sind wie eine Fotografie, sie halten den Moment fest, und falls die Aufnahme ganz besonders ist, so spiegelt sie die Seele wider.

Bereits im 18. Jahrhundert wird das Flamenco-Dreieck als die Wiege des Flamenco genannt. Zusammen mit Mariko Takahashi, dem Graphiker Günter Mattei und dem Kenner der Flamenco Szene Jerónimo Navarrete durchstreifen wir die Gebiete um Sevilla, Jerez und Cádiz, um die unverfälschten Lieder voller Emotion, Sinnenlust und Schärfe aufzuspüren. Unser Mikrofon geht auf eine abenteuerliche Reise nach Andalusien und entdeckt in Gassen und auf Plätzen, in kleinen Bars, Kneipen und Hinterhöfen Flamenco, der vom Leben und von der Tradition erfüllt ist. Erich Kästners Zitat "Toren bereisen in fremden Ländern die Museen, Weise gehen in die Tavernen" ist unser Motto. Der wahre Flamenco findet selten auf einer Konzertbühne statt. Seit über dreihundert Jahren pocht und vibriert Flamenco im Organismus von Andalusien. Aus dieser Musik spricht das Volk und das Album »El triángulo del flamenco« lässt das Volk, die Kultur und Landschaft hautnah spüren.

 

Szenen der Reise

Nach der Ankunft in Sevilla treffen wir in einem leerstehenden Fabrikgebäude außerhalb der Stadt Raúl Cantizano und Antonio Montiel. Hier proben die beiden, improvisieren und komponieren zusammen. Wir wollen uns kennenlernen, über Musik reden, uns austauschen. Raúl nimmt ganz unerwartet eine alte Drehleiher zu Hand, Antonio setzt sich auf seine Cajon, neben sich weitere Perkussionsinstrumente. Am Anfang steht die Musik. Und so wie ein Reisefotograf immer seine Kamera zur Hand hat, halte ich mein Stereomikrophon zur Aufnahme bereit. Raúl und Antonio spielen "Marxa" im Marschrhythmus der Semana Santa (Osterfest) von Sevilla. Die Klänge fließen wie Klang-Kaskaden aus der Vergangenheit in die Zukunft. Raúl dreht seine Leier und eröffnet mit Antonios Rhythmen das Album »El triángulo del flamenco«.

 

Mitten in der Nacht geht es auf einen ganz einfachen Bauernhof. Duftendes Essen, Bier und Wein steht auf einem langen Tisch. Flamenco-Sänger, Freunde des Bauern, treffen sich zum Musizieren. Wir trinken, essen, lachen zusammen. Carmelo Vides' Gitarre erklingt, Paco Marin, David Carrasco und Sebastián Cruz, eine junge, herausragende Stimme des Flamencos, den wir später noch einmal hören werden, singen. Die Männer sind vollkommen unter sich, sitzen im Freien auf einer Veranda, vor sich weites Land, und ihre Lieder erzählen von der Liebe, gehörnten Männern, Verlust und dem Leben. Es sind keine Lieder von strahlenden Siegern, "...ich fürchte nicht den Tod, denn das Leben ist eine Prüfung und ich bin nicht sicher, ob ich etwas tauge..."

Ausgehend vom traditionellen Fandango in der Provinz Huelva (mit reich verzierten Melodien wie aus dem „cante jondo“ bekannt), bildet sich in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts ein "Fandango Flamenco" heraus, der sich in Andalusien und ganz Spanien schnell verbreitet. An diese Form knüpfen bis heute fast alle Sänger an, indem jeder dem Fandango sein eigenes Siegel, seine eigenen Farben aufdrückt. So wird der übliche 3/4- oder 6/8- Rhythmus zugunsten einer fast freien Form aufgegeben. Daraus entstehen die sogenannten Fandangos Naturales (CD I, Track 2), die an die Ópera Flamenca mit ihrem Star Niño de Marchena erinnern.

Die Cartagenera (Fandango de Morente, CD I, Track 3) entspringt dem traditionellen Fandango aus der Provinz Cartagena und bildet sich im 19. Jahrhundert als eigenständige Form heraus, sie wird auch zu den Cantes de Levante gezählt.

 

In der Tapas-Bar und Bodega Cadiznueve in Sevilla hat unser Freund Jerónimo Naverrete, Autor und Fotograf des Buches "La voz de los flamencos" ("Die Stimme des Flamenco"), den Gitarristen Rafael Rodríguez zu uns eingeladen. Er gehört zu den großen, vielseitigen Gitarristen der Flamenco-Szene, hat mit berühmten Namen wie Milagros Mengibar, Alejandro Granados, Belén Maya, Israel Galván, Hiniesta Cortés und unzähligen mehr gespielt und weltweit den Flamenco einem großen Publikum zugänglich gemacht. Wir sitzen mit einem Glas Wein um einen Tisch und Rafael Rodríguez beginnt zu spielen. Seine Musik erzählt von Granada, Málaga und, man höre und staune, Kuba und Jerez.

Der Name Zambra (CD I, Track 4) leitet sich von den arabischen Worten „zamra“ (Flöte) oder „zamara“ (Musiker) ab. Es bezeichnet einen Flamenco-Tanz der Roma (Gitanos) von Granada und später ab den 50er Jahren auch den Stil der Flamencovorstellungen Manolo Caracols, in denen viele Reminiszenzen an die exotische, maurische Kultur von Sacromonte zu finden sind.

Die Malagueña (CD I, Track 5) entwickelt sich aus dem traditionellen Fandango aus der Gegend um Málaga und gehört im 19. Jahrhundert zu den populärsten Musikformen, die in Andalusien dargeboten werden. So wird die Malagueña zu einer der fruchtbarsten Ausgangsformen von neuen Flamencostilen wie Rondeña, Taranta, Taranto, Cartagenera und Granaína. Wegen des für die Malagueña typischen freien Rhythmus wird sie nur sehr selten getanzt.

Die Guajira (CD I, Track 6) ist hispanoamerikanschen Ursprungs und kommt im 19. Jahrhundert aus Kuba bevor sie sich als neuer Flamencostil etabliert. Im Jahr 1860 wird in einem Theater in Jerez vermutlich zum ersten Mal das Stück "La Guajira" präsentiert. In den 30er Jahren entwickelt der berühmte Pepe Marchena einen reichen, melismatisch-kunstvollen Gesangsstil für die Guajira, und so wird die Guajira über lange Zeit eine der beliebtesten Formen des Flamenco. Die Liedthemen kreisen hauptsächlich um Kuba, dessen Hauptstadt Havanna, seine Frauen und seine köstlichen Früchte.

 

Vicente Gelo lädt uns zum landestypischen Grillfest ein. Der Gitarrist Tino Van Der Sman, ein Holländer in Andalusien, und auch Sebastián Cruz, den wir auf dem Bauernhof zum ersten Mal kennen gelernt haben, sind mit von der Partie. Vicente Gelo singt eine Malagueña und Guajiras, so stellt er Stile vor, die wir bereits in ganz anderer Form von Rafael Rodríguez gehört haben. Und er schließt die erste CD mit Cantiñas, der Gattungsname für eine Gruppe von Flamencostilen (Alegrías, Mirabrás, Romeras und Caracoles) aus der Provinz Cádiz. Der musikalische Charakter ist besonders festlich und typisch für Cádiz, wo das Wort „cantiñear“ gleichsam ein Synonym für Spielen, Improvisieren und Phantasieren ist. Im 19. Jahrhundert erlebt die Cantiña ihre Hochzeit in den Flamencoensembles der Tanzcafés von Cádiz.Vicente Gelos Stimme überzeugt mit Sinnlichkeit, innere Erdbezogenheit, Dynamik, Emotion und Expression:

"Eine Muschel (span. concha) war meine Wiege und am Meer wurde ich geboren und wenn ich Concha nicht heirate, dann keine. Weine nicht, sei nicht traurig, mein Herz, wenn Du auch diese Mühsal überstehst, dann legen dich andere in Ketten ... Und gestern Abend, Mama, erschreckte mich mutterseelen allein eine kleinen Kakerlake, die aus der Wand gekommen war, und ich sage, dass ich keiner den Hof mache, nur Dir ... Steter Tropfen höhlt den Stein, aber meine Tränen erweichen Dein Herz nicht ... Tiriti tran tran tran ..."

 

Unsere Reise führt uns spät am Abend in den Patio einer Taverne. Raúl Cantizano und Antonio Montiel laden ein, beide haben wir zu Beginn bereits kennengelernt, auch die zweite CD wird von diesen Musikern eröffnet. Und wieder wehen nun kubanische Winde über Andalusien. Femenino (Guajira) hat seinen Ursprung in der kubanischen Musik. Mitten in der Nacht, um dem trockenem, heißem Tag zu entrinnen, erklingt das heitere Wesen der Kubaner. Ein Aussenden und Zurückkehren, so entsteht eine Mischung von zwei Kulturen, die den Flamenco seit Jahrhunderten beeinflusst. Dann folgt (CD II, Track 2) Un poco más, algo menos (Tientos), dieses temperamentvolle Stück erzählt eine Geschichte von Verführung, Liebe und Leidenschaft, vom Feinsinnigen zum Aggressiven.

Das Lied (CD II, Track 3) Contracorriente (Bulería) beschreibt den Rio Guadalquivir, den längste Fluss Andalusiens. Guadalquivir stammt aus dem Arabischen al-wad-kabir oder Wadi d-Kabir und bedeutet 'der große Fluß'. Seine Quelle entspringt in Sierra de Segura, im Oberlauf wächst er durch die Aufnahme einiger Nebenflüsse an, von Córdoba über Sevilla verkehren Schiffe, er mündet in den Golf von Cádiz nahe Sanlúcar de Barrameda.

Die Bulería ist einer der moderneren Flamencostile aus der Gegend um Jerez. Das Wort leitet sich wahrscheinlich vom spanischen Wort "burlar" (narren, spotten) ab. Die Bulería zeichnet sich vor allem durch ihre Schnelligkeit und Dramatik – auch im Tanz – aus.

 

"Sonnenaufgang auf dem Land, Sonnenaufgang über dem Meer ... Ein Traum von vielen schönen Dingen, dass das Aufwachen mir Angst macht. Ein Traum, dass ich Deine Sklavin bin, dass ich für Dich sterbe, dass ich Gefangene einer großen Liebe bin, dass ich nur von Deinen Küssen lebe. Ich will nicht aufwachen ... Es ist taurig für mich, in der Realität zu leben. Ich sehe Dich nur in meinen Träumen ... welche Qual es ist, dass ich aus Andalusien bin. Wo der Wein gezogen wird, nach Frankreich, geh mit mir, um zu ernten. Grün wie die Olive und blau wie das Meer, schwarz wie die dunkle Nacht, kastanienbraun wie der Baum. Deine Augen, Junge, sind wie zwei Dolche. Wenn Du mich ansiehst, sieht dies niemand. Und ich möchte wissen, welche Farbe Deine Augen haben, um zu sterben." Im Tanzcafé Pay Pay treffen wir Carmen de la Jara, sie singt Bulerías (CD II, Track 4) mit ihrer Gruppe mit Juan José Alba an der Gitarre und Diego Montoya und Pedro de la Chana (Palmas, rhythmisches Klatschen der Handflächen) für enge Freunde aus Cádiz. Die Romeras (CD II, Track 5) gehören zur Gruppe der Cantiñas und werden in andalusischen Tanzcafés immer wieder gewünscht. Die Abstammung des Namens wird entweder Romero El Tito für die Adaption der Romanze "El Torrijos" zugeschrieben oder auch der legendären Sängerin La Romera. Dieser schnelle Tanz mit umfangreichen Verzierungen wird gleichermaßen für Männer und Frauen gespielt. Es folgen Tangos und Soleá de Cádiz und Carmen schließt mit Tanguillos (CD II, Track 8): "Von den Ufern der kleinen Bucht zu hören ... wenn kokett die Wellen tanzen und die Küsse zwischen der Allee und den Sternen verklingen, und zu träumen, durch deine Gassen zu gehen, und wie die Kirchenfenster aufs Meer zu blicken, dann ist ganz Cádiz ein Seufzer, der ausströmt, um Tanguillos zu tanzen.

Im Viertel de la Viña zu hören, wie sie einem Mädchen sagen 'Ich liebe Dich', ein Lied in Santa Maria zu hören, das bis in die Plauderecke dringt, zu träumen, wenn das klare Mondlicht das Meer sieht.... dann ist ganz Cádiz eine Seufzer, der ausströmt, um Tanguillos zu tanzen.

Schau, Kind, welcher Seufzer, Cádiz ein Tanguillo, schau, welcher Takt... dann ist ganz Cádiz eine Seufzer, der ausströmt, um Tanguillos zu tanzen."

Zu den typischen Karnevalsgesängen in Cádiz gehört der Tanguillo, der damit einen überwiegend folkloristischen Charakter erhält. Eingang in den Flamenco und weite Verbreitung findet der Tanguillo in Varietés und Zarzuelas ab der Mitte des 19. Jahrhunderts. Tanguillos sind ein essentieller Bestandteil des Tanzunterrichts. Trotz des scheinbar mühelos und unkompliziert wirkenden Metrums, gehört der Tanguillo mit einer Schichtung von drei unterschiedlichen Metren (6/8, 3/4, 2/4) zu den rhythmisch kompliziertesten Formen des Flamenco.

Wir streichen durch die Nacht und treffen alte Bekannte wieder. Für sich selbst spielen Sebastián Cruz und Tino Van Der Sman das Lied Cante de Levante. "Levante" bezieht sich in der Welt des Tango auf Lieder aus dem Osten Andalusiens, genauer aus den Regionen von Almería, Granada, Murcia und Valencia – die großen Bergbaugebiete Spaniens – weshalb der Begriff "Cantes de las Minas" (Bergwerkslieder) synonym verwendet wird. Die tiefe Verwurzelung und Notwendigkeit dieser Lieder aus der geographischen Historie beschreibt Asensio Sáez: "Eine unaufhaltsame Notwendigkeit, fast körperlich, geboren aus der 'Wiedergeburt' des Menschen, der der Gefahr der Mine täglich entkommt, mit einem glücklichen Leben außerhalb des Schachts…"

Unsere Reise schließt mit Romance. Die historischen Spuren der Romance führen vermutlich auf die mittelalterliche Kultur der Romanzensänger zurück. Die daraus entstandenen Romances Andaluces sind die Vorform der Romances Flamencos, die der tatsächliche Ursprung des heutigen Flamencogesangs sind.

Sebastián Cruz hat eine unverwechselbar kraftvolle Stimme, die tiefe Emotionen zu wecken vermag. Der Gitarrist Tino Van Der Sman ist ein Partner mit exzellenter Technik und wunderbarer Musikalität. Sebastiáns Stimme klingt rein und leidenschaftlich. Das letzte Lied dieses musikalischen Travelogues verkörpert das Sein

Andalusiens.

— Stefan Winter

 

Kurzbiographien in alphabetischer Reihenfolge

Raúl Cantizano wird 1973 in Sevilla geboren. Er ist ein vielseitiger Gitarrist, der sich in verschiedenen Projekten sowohl der Erforschung als auch der zeitgenössischen neuen Interpretationen des Flamenco widmet. In Sevilla ist er als Komponist für zahlreiche Flamenco-Shows tätig (Tejidos al Tiempo, Ti-me-ta-ble, Le Gloria de mi mare u.a.). Zusammen mit Santiago Barber leitet er experimentelle Flamenco-Programme (Bulos y Tanguerías und Vaconbacon, cantar las fuerzas).

 

Sebastián Cruz wird 1977 in Beas (Huelva) geboren und beginnt in alter Familientradition schon im Alter von 12 Jahren bei Festen, in Peñas und Festivals zu singen. Ein Stipendium der Fundación Cristina Heeren ermöglicht ihm das Studium bei José de la Tomasa, Calixto Sánchez, Paco Taranto, Esperanza Fernández u.a. Seit 2003 konzentriert sich Sebastián Cruz auf seine Solokarriere, Konzerte führen ihn außehalb Spaniens auch nach Israel, Venezuela, Brasilien, Athen oder Paris.

 

Vicente Gelo wird 1976 geboren, er stammt aus Albaida de Aljarafe (Sevilla) und lernt zunächst von den Sängern an den Stammtischen, besonders beeinflusst ihn sein späterer Lehrer Naranjito de Triana. 2003 gewinnt er den Sol de Oro beim Flamenco-Gesangswettbewerb von Lorca (Murcia). Sein Spezialgebiet ist der Gesang zur Begleitung des Tanzes. In diesem Bereich hat er mit Berühmtheiten wie Antonio Gades, Cristina Hoyos, José Antonio, Pepa Montes, Isabel Bayón, Pastora Galván und vielen anderen zusammengearbeitet. Zur Zeit gehört er dem Ensemble "Ballet Flamenco de Andalucía" unter Leitung von Cristina Hoyos an, das weltweit mit dem Programm "Viaje al Sur" tourt.

 

Carmen de la Jara wird in Cádiz geboren und fängt bereits in jungen Jahren in der Schule und bei Familientreffen mit dem Singen an. Früh gewinnt sie wichtige Flamenco-Wettbewerbe und gastiert regelmäßig in Peñas und Festivals in ganz Spanien. Zu ihrem breitgefächerten Repertoire gehören auch klassische Kompositionen wie „El amor brujo“ von Manuel de Falla. Carmen de la Jara erhält zahlreiche Auszeichnungen für ihre außergewöhnlichen künstlerischen Leistungen, ihre Aufnahmen und TV-Arbeit.

 

Paco Marín ist eigentlich Amateursänger aus Beas (Huelva), in den 80er Jahren gewinnt er bereits wichtige Wettbewerbe. Nicht nur in der Region ist er durch seinen ganz eigenen Stil eine sehr angesehene Stimme.

 

Antonio Montiel wird 1972 in Sevilla geboren und hat über viele Jahre einen sehr persönlichen Perkussionsstil aus unterschiedlichen Einflüssen entwickelt. Mit Raúl Cantizano arbeitet er regelmäßig zusammen. Antonio Montiel und Raúl Cantizano haben alle Kompositionen, die sie für "El triángulo del flamenco" aufnehmen, selbst verfasst.

 

Rafael Rodríguez beginnt mit 13 Jahren mit dem Gitarrespiel bei Andrés Vázquez, seine Ausbildung setzt er danach autodidaktisch fort, vielleicht trägt es deswegen den Spitznamen "El Cabeza" ("der Vorreiter"). Er gehört zu den besten Solo-Gitarristen der Flamenco-Szene, aber auch seine Begleitung von Flamenco-Tanz und Gesang gehört zu den begehrtesten in der Welt des Flamenco.

 

Tino Van Der Sman wird 1974 in Den Haag geboren. Mit 12 erlernt er das Gitarrespiel und setzt bereits zwei Jahre später seine Studien bei Paco Peña beim Gitarrenfestival in Córdoba fort. Dort entdeckt er seine Leidenschaft für den Flamenco und vertieft sein Können bei Gerardo Núñez, Paco Jarana, Manolo Franco und Miguel Ángel Cortés. Sein Studium beendet er am Konservatorium von Rotterdam. Seit 1999 lebt er in Sevilla, unterrichtet und arbeitet in den Gruppen von Israel und Pastora Galván. Mit zahlreichen spanischen Flamencomusikern unternimmt er weltweit Konzerttourneen.

 

Der Gitarrist Carmelo Vides stammt aus Punta Umbria, wo er auch seine Ausbildung erhält. Er begleitet sowohl Amateursänger als auch berühmte Sänger wie Arcángel und zahlreiche Tänzer. Er unterrichtet in Huelva und ist in Andalusien eine aktive und bedeutsame Kraft des Flamencos.


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