Forma Antiqva  The Four Seasons




<< © Marcel van Eeden >>
N° 910 185-2
CD
2012
 
 
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Details

„Eine in ihrer Radikalität und theaterhaft plastischen Darstellung nachhaltig faszinierende Einspielung des Dauerbrenners ist dem Ensemble Forma Antiqva gelungen. Möglich wurde sie durch eine extrem reduzierte Streicherbesetzung, kontrastiert von einem vergleichsweise üppig besetzten Continuo und gekrönt von dem fabelhaften Solisten Aitor Hevia.“
Stuttgarter Zeitung, 7. Februar 2012

„… das den „jugen Wilden“ der Barockszene zuzuordnende Ensemble Forma Antiqva spielt Antonio Vivaldis Vier Jahreszeiten in einer aufregend neuen, aber werkgetreuen Interpretation. Dieser ist allerdings vor jeder Jahreszeit je ein Stück der Jazzmusiker Uri Caine (piano) und Theo Bleckmann (vocals) hinzugefügt. Es handelt sich dabei um kongeniale und überaus erfindungsreiche Vertonungen von Vivaldis Sonetten…
Herausgekommen ist ein großartiges Hörerlebnis, das wie ein Leuchtturm im Meer der Jahreszeiten-Aufnahmen steht.“
Wetzlarer Neue Zeitung, 27. Januar 2012

„Dieses spanische Grüppchen spielt ungekünstelt, doch barock geschult. Ihr Klang ist klar und rein, doch kann auch verdammt dreckig klingen. Dann ist es purer Rock ‚n’ Roll.
Verspielt einfallsreich und zart sind die Improvisationen des Solo-Geigers Aitor Hevia. Es ist schlicht zum Niederknien, wie er etwa den Spielraum von Vivaldis „Winter“ ausreizt, sodass man immer wieder von seinen melodischen Einfällen und seiner Art, die Musik zu atmen, das Tempo zu variieren, überrascht wird …
Auf dieser CD lebt jede Blume, jeder Vogel, jede Schneeflocke. Ein zarter, ein wilder Vivaldi in einer Aufnahme, die zeigt, dass diese Vier Jahreszeiten noch längst nicht zu Ende erfunden sind.“
NDR Kultur. 3. Februar 2012

„Das in Spanien beheimatete Ensemble Forma Antiqva um den Cembalisten Aarón Zapico verwendet Originalinstrumente aus der Zeit Vivaldis und kommt dadurch einer sehr „authentischen“ Interpretation der »Four Seasons« … und dem damals hörbaren Klangbild nahe. Die „modernen“ Zwischenspiele von Caine und Bleckmann mit Klavier, Electronics und Stimme bilden dazu einen rezivollen Kontrast und reichern das hochemotionale Werk durch ihre Sounds noch zusätzlich an. Ausreichend Grund, über den Tellerrand zu blicken und Vivaldi, Forma Antiqva, Hevia, Caine und Bleckmann auf neue Art zu hören.“
Concerto N° 1, 2012

„Uri Caine, der berühmte Klangverwandler …wirft … sein ganzes Talent als musikalischer Visionär in die Waagschale – und das mit einem ebenso einfachen wie reizvollen Konzept. Vivaldi komponierte sein Werk an vier Gedichten entlang. […] Uri Caine und Theo Bleckmann haben die Lyrik mit einer Fülle an fantastischen Ideen mit deklamierendem Text vertont – und stellen sie einer mitreißenden Interpretation des Originals gegenüber. So zeigen sich die Geschichten vom Jahreslauf als Hörfilm aus Musik und hörspielartiger Szenerie. Klassische Musik und Lyrik verschmelzen zu einem großen Klangkunstwerk, mit dem man die Lust am Hören neu entdecken kann.“
Klassikerleben.de, 27. Januar 2012

„… das Spezialisten-Ensemble Forma Antiqva gewinnt dem Notentext überraschende, äußerst lebendige Nuancen ab. Das Largo aus dem Frühling etwa säuselt so wunderbar fast unhörbar zart, dass man am libesten als Vöglein dabei wär. Nie wird einem langweilig in diesem Jahreszyklus“
Aachener Zeitung und Nachrichten, 28. Januar, 2012

„Man muss sich einhören in diesen Klangkosmos, der viel Kontrast bietet zwischen dem barocken Ausgangsmaterial und den modernen Reflexionen. Aber auch dazu verlockt, auf historischen Instrumenten Dargebotenes plötzlich neu zu hören. Dafür sorgen die auf vorderster Stuhlkante spielenden Musiker der Forma Antiqva unter Aarón Zapico. Sie schöpfen mit ihren Instrumenten tatsächlich Klänge, die Eis splittern, Donner krachen und Regen tröpfeln lassen. Angst vor „schmutzigen“ Geigenstrichen, gewagten Schleifern und anderen Verzierungen oder extremen Rubati haben die Spanier nicht. Ganz im Gegenteil: Manchmal scheint der Geiger Aitor Hevia gar in eine Jazz-Improvisaton zu verfallen, während sich das rhythmische Gefüge des Ensembles regelrecht aufzulösen scheint.“
BR Klassik, 13. Januar 2012

„Das Barockmusikensemble Forma Antiqva schafft neue Klangbilder , die sich in einer extremen Spannbreite zwischen zartem und heftigstem Ausdruck bewegen … Der besondere Clou der CD aber sind die vier Sonette, die Vivaldi seinen Jahreszeiten erläuternd vorangestellt hat. […] Vorgetragen werden sie von zwei Jazzern: dem Pianisten Uri Caine und dem Sänger Theo Bleckmann …“
Hessischer Rundfunk, CD-Tipp hr2 Kultur, 5. Februar 2012

„… ensuing interpretations of Vivaldi’s music by the early music ensemble Forma Antiqva, with instruments pushed into more dramatic „acting“ roles, notably Aitor Hevia’s violin. It’s an intriguing approach …“
The Independent, January 26, 2012

"Es ist ein herber, ein experimenteller Zugang zu diesen berühmten Werken, hochvirtuos und voller Spannungen, unterbrochen von lieblichen Momenten in den langsamen Sätzen. Aber wenn dann das Sommergewitter naht und sich entlädt, oder die Eisschollen auf der Lagune im Winter unter höchster Spannung zersplittern - das hat man so noch nicht gehört … [Eines der faszinierendsten Alben der letzten Monate.]
MDR Figaro, February 20, 2012

"… von derart betörender, bezwingender, packender, farbenprächtiger Lebendigkeit, dass hier mit Fug und Recht von einer Referenzaufnahme der historischen Musizierweise gesprochen werden kann: Aarón Zapico und Forma Antiqva, den "Jungen Wilden" der Barockmusik gelingt eine expressive, dreidimensionale Bildfülle von höchster erzählerischer Kraft, Aitor Hevia an der Violine spielt überaus plastisch, präsent, virtuos und variabel."
Jazzpodium, March 2012

"Zusammen mit dem Jazzpianisten Uri Caine hat Bleckmann die vier Sonette, die Vivaldi seinen Konzerten voranstellte, vertont. Er rezitiert, singt und verfremdet Klänge mit elektronischen Effekten. Während andere Sänger vom Jazz in Pop-Gefilde wechseln, entwickelte sich Bleckmann zum Avantgarde-Stimmkünstler des 21. Jahrhunderts. Atemberaubend!
Spiegel online, February 2012

 
Information

English
German
French
Musicians   Compositions
Forma Antiqva
Aarón Zapico: musical director, harpsichord
Aitor Hevia: solo violin
Guadalupe del Moral, Miren Zeberio, Pablo Prieto, Cibrán Sierra, Cecilia Clares, Judith Verona: violin
Antonio Clares, José Vélez: viola
Diana Vinagre, James Bush: violoncello
Vega Montero: bass
Silvia Márquez: organ & harpsichord
Pablo Zapico: baroque guitar & archlute
Daniel Zapico: theorbo

The Four Seasons Sonnets*
Theo Bleckmann: voice, electronic processing
Uri Caine: piano, electronics
  1. Spring*

Concerto N° 1 La Primavera / Spring [Op. 8 N° 1 RV 269]
2. Allegro
3. Largo e pianissimo
4. Allegro

5. Summer*

Concerto N° 2 L’Estate / Summer [Op. 8 N° 2 RV 315]
6. Allegro mà non molto
7. Adagio
8. Presto

9. Autumn*

Concerto N° 3 L’Autunno / Autumn [Op. 8 N° 3 RV 293]
10. Allegro
11. Adagio molto
12. Allegro

13. Winter*

Concerto N° 4 L’Inverno / Winter [Op. 8 N° 4 RV 297]
14. Allegro non molto
15. Largo
16. Allegro

The Four Seasons by Antonio Vivaldi
The Four Seasons Sonnets by Theo Bleckmann and Uri Caine

total time: 53:06

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